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Erdgestalt

Bis zum Beginn der Neuzeit wurde im christlichen Abendland offiziell die Auffassung einer scheibenförmigen Erde vetreten. Erst durch die Weltumseglung Magellans 1519 - 22 wurde endgültig der Beweis erbracht, dass die Erde rund ist. Dabei hatte bereits der griechische Philosoph Pythagoras um 500 v. Chr. die Kugelgestalt der Erde erkannt und Eratosthenes, einem anderen griechischen Philosophen, gelang es 195 v. Chr. mit einfachsten Mitteln, erstmals den Erdumfang zu berechnen. Heute gehört es zum Allgemeinwissen, dass die Erde eine Kugel mit einem Durchmesser von 6370 Kilometern ist.
Allerdings ist dieser Wert für kartographische Zwecke viel zu ungenau. Exakte Erdvermessungen ab dem 17. Jahrhundert haben ergeben, dass die Erde - wenn auch nur gering - an den Polen abgeplattet ist. Dies bedeutet, dass die Erde am Äquator einen größeren Durchmesser hat als von Pol zu Pol. Die daraus resultierende Gestalt nennen die Fachleute Rotationsellipsoid oder Sphäroid. Dieses Ellipsoid wurde mehrfach neu definiert - u.a. 1840 von Bessel oder 1924 von Hayford - und wird bis heute als mathematische Bezugsfläche für die Berechnungen großmaßstäbiger Karten herangezogen. Noch exaktere Vermessungen unter Berücksichtigung von Schwerkraftanomalien haben schließlich zur Erdgestalt des Geoids geführt, das die Erde als mathematisch nicht beschreibbaren kugelähnlichen Körper definiert, dessen Oberfläche Erhebungen und Vertiefungen zeigt.