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Erde

Unser Heimatplanet, der in einer mittleren Entfernung von 149,6 Millionen Kilometern um die Sonne kreist, ist der fünftgrößte Planet unseres Sonnensystems. Er bildet zusammen mit Merkur, Venus und Mars das sogenannte innere Planetensystem, das sich in seinen chemischen und physikalischen Eigenschaften wesentlich von denen der äußeren Planeten Jupiter, Saturn, Uranus und Neptun unterscheidet. Alle inneren Planeten sind kleine, massive, aus mineralischem Material aufgebaute Körper, während es sich bei den äußeren Mitgliedern des Sonnensystems um gigantische Gaskugeln aus Wasserstoff und Helium handelt, die von eigentümlichen Ringsystemen umkreist werden. Pluto, der äußerste bisher bekannte Planet, dürfte in Wahrheit vermutlich ein ehemaliger Komet sein.
Seit den Tagen der amerikanischen Mondflüge hat sich in das Bewusstsein der Menschheit das Bild des blauen Planeten vor dem samtschwarzen Hintergrund des Weltalls eingeprägt. Verantwortlich für diese Färbung sind die Ozeane, die mehr als 70 % der Erdoberfläche einnehmen, wovon etwa die Hälfte wiederum auf den Pazifik entfällt.
Die Erde hat einen Äquatordurchmesser von 12 756 Kilometer, dreht sich in 23 Stunden und 56 Minuten einmal um ihre Achse (Erdrotation) und umkreist die Sonne mit einer mittleren Bahngeschwindigkeit von 30 km/sec innerhalb eines Jahres. Die Rotationsachse der Erde ist um 66,56°€˜ gegen ihre Bahnebene geneigt. Dieser Schrägstellung ist die Entstehung der Jahreszeiten und - als Folge davon - die Ausbildung der Klimazonen zu verdanken.
Geophysikalische Untersuchungen haben ergeben, dass die Erde schalenförmig aufgebaut ist. Sie besteht in ihrem Inneren aus einem teilweise flüssigen Kern aus Nickel-Eisen, der von einem dicken Mantel aus viskosen Eisen- und Magnesiumsilikaten umgeben ist. Die äußerste, knapp zehn Kilometer dicke Kruste setzt sich aus verschiedenen Platten zusammen, die durch dynamische Prozesse im oberen Mantelbereich in Bewegung gehalten werden. Das Alter der Erde wird heute mit 4,75 Milliarden Jahren angegeben.
Zur kartographischen Erfassung der Erdoberfläche ist zu bemerken, dass nur im kleinmaßstäbigen Bereich - etwa ab 1: 1 Million - flächendeckende Kartierungen der Festlands- und Inselgebiete vorliegen. Im Maßstab 1: 100 000 sind weltweit nur ca. 70 % der festen Erdoberfläche kartiert, im Maßstab 1: 50 000 ca. 45 % und im Maßstab 1: 25 000 gerade ca. 15 %!