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Gemeinden in Deutschland / Gemeindekarten von Kastanea

Gemeinden in Deutschland

1. Definition und Aufgaben von Gemeinden

2. Kartographische Darstellung auf Kastanea-Karten

1. Definition und Aufgaben von Gemeinden

Eine Gemeinde ist ein definiertes Gebiet, das „Angelegenheiten der örtlichen Gemeinschaft im Rahmen des Gesetzes in eigener Verantwortung übernimmt“. So die genaue Definition.
In der Bundesrepublik bilden die Gemeinden, auch Kommunen genannt, die unterste Ebene des Verwaltungsaufbaus, sozusagen „die kleinste Instanz“. Auf die Gemeinden und Gemeindeverbände folgen die Landkreise und kreisfreie Städte, die Regierungsbezirke und dann die Bundesländer und die Stadtstaaten in der Hierarchie des Verwaltungsaufbaus. Gemeinden verwalten sich eigenständig und übernehmen alle Belange der territorialen Einheit. In größeren Kommunen übernehmen diese teilweise auch staatliche Aufgaben, wie bspw. das Meldewesen. Welche Aufgaben das genau sind, wird in der Gemeindeverordnung definiert.
Generell sind die Gemeinden zum öffentlichen Wohl verpflichtet. Die Betätigung erfolgt also zum Erfüllen des öffentlichen Zwecks und dient der Daseinsversorgung. Die Gewinnmaximierung ist kein wirtschaftliches Ziel der Gemeinden, sondern die Gemeinwirtschaftlichkeit. Das Kostendeckungsprinzip verhindert, dass Gemeinden zu Hohe Abgaben erheben.  
Neben den Pflichtaufgaben wie der Abfallbeseitigung und der Straßenreinigung, gibt es auch freiwillige Leistungen, bspw. In Form einer Stadtbibliothek oder einem Stadttheater. Dies hängt von der finanziellen Lage einer Kommune ab.
Die Gemeinde hat Rechtspersönlichkeit, ist jedoch insolvenzunfähig, um somit die Existenz auf Dauer zu sichern. Die wirtschaftliche Lage der Gemeinden ist jedoch vielerorts sehr angespannt, da die Aufgabenvielfalt weiter zunimmt, während die Einnahmequellen immer rarer werden.

Die Organe der Gemeinde sind die Verwaltung, die Gemeindevertretung und der Bürgermeister.
In allen Kommunen entscheidet der Gemeinderat über zentrale Themen.
Unterscheide gibt es aber beim Hauptverwaltungsbeamten.

Man unterscheidet hier folgende Verfassungstypen

  • Süddeutsche Ratsverfassung
  • Norddeutsche Ratsverfassung
  • Bürgermeisterverfassung
  • Magistratsverfassung

Im letzten Jahrhundert wurden in Deutschland diverse Eingemeindungen vollzogen, da vor allem im Zuge der Industrialisierung einige Städte und Gemeinden miteinander verschmolzen sind. Die letzte größere Gebietsreform fand 1970 statt. Hier wurden zahlreiche Gebiete entweder hierarchisch eingemeindet oder gelichberechtigt zusammengelegt, wobei sich der Unterschied kaum feststellen lässt. Die meisten Gemeinden waren hiermit nicht einverstanden.
Seit dieser Reform fanden Eingemeindungen nur noch selten statt. In Baden-Württemberg fand 2006 zuletzt eine solche Neustrukturierung statt.

Derzeit gibt es in Deutschland insgesamt 10.795 Gemeinden. Davon sind 2.054 Gemeinden mit Stadtrecht. Die größte Gemeinde Deutschlands ist derzeit Seevetal (Niedersachsen) mit 41.506 Einwohnern, die kleinste Stadt ist Arnis (Schleswig-Holstein) mit 284 Einwohnern.

Generell unterscheidet man zwischen folgenden Gemeindetypen

a. Gemeinden ohne Kreisaufgaben

Hierbei handelt es sich um politisch selbstständige Kommunen, die keine Kreisaufgaben übernehmen.

  • Amtsangehörige Gemeinde: Körperschaft öffentlichen Rechts, die aus dem Zusammenschluss mehrerer Gemeinden eines Kreises besteht. Dieses Amt erledigt genau definierte Aufgaben der involvierten Gemeinende.
  • Amtsfreie Gemeinde: ebenfalls einem Kreis zugehörig, übernehmen kommunale Aufgaben unterhalb der Landkreise.
  • Einheitsgemeinde: dies ist eine selbstständige, meist aus mehreren Ortsteilen bestehende Gemeinde oder auch alle kreisangehörigen Gemeinden, die nicht Mitglied einer Verwaltungsgemeinschaft oder Verbandsgemeinschaft sind. Die kommunalen Aufgaben werden in eigener Zuständigkeit erledigt. In Hamburg und Berlin drückt dies aus, dass die Aufgaben der Kommune und die des Landes nicht getrennt sind.
  • Kreisangehörige Gemeinde: Gemeinden, die sowohl räumlich als auch organisatorisch einem Kreis zugehörig snd. Diese Gemeindeform ist mit 99% die in Deutschland vorherrschenste Gemeindeform.
  • Mitgliedsgemeinde: sind Teil einer Verwaltungskooperation
  • Ortsgemeinde: diese Bezeichnung tritt in Rheinland-Pfalz auf und betitelt Gemeinden, die einer Verbandsgemeinde angehören und nicht Stadt sind.
  • Regionalverbandsangehörige Gemeinde: wird auch regionsabhängige Gemeinde oder Stadt genannt
  • Trägergemeinde: so wird die geschäftsführende Gemeinde eines Amts bezeichnet
  • Verbandsangehörige Gemeinde/Stadt: diese behalten die rechtliche Selbstständigkeit
  • Verbandsfreie Gemeinde/Stadt: erledigt alle Aufgaben eigenständig
  • Verwaltungsgemeinschaftsangehörige Gemeinde

b. Gemeinden mit Kreisaufgaben:

Diese Gemeinden übernehmen auch Aufgaben des Landkreises.

  • Große kreisangehörige Stadt: der Status wird anhand der Einwohnerzahl festgelegt, welche in der Rechtsverordnung des jeweiligen Bundeslands festgelegt ist. Sie übernehmen Aufgaben des Kreises.
  • Große Kreisstadt: auch hier ist eine gewisse Einwohnerzahl Voraussetzung, um diesen Titel verliehen und Aufgaben des Landkreises übertragen zu bekommen. In einem Landkreis kann es mehrere Große Kreisstädte geben, sie muss also nicht zwingend die Kreisstadt eines Landkreises sein.
  • Große selbstständige Kreisstadt: ähnlich der kreisfreien Stadt übernimmt diese Aufgaben des Landkreises teilweise, isz jedoch einem Kreis zugehörig.
  • Kreisfreie Stadt: größere Gemeinden gehören meist keinem Kreis/Landkreis an, sie erledigen alle Aufgaben, die die kreisangehörige Gemeinde eines Landkreises übernimmt.
  • Mittelstadt: kommen im Saarland vor und müssen über 30.000 Einwohner zählen. Sie führen ein eigenes KFZ-Kennzeichen, was sonst nur Landkreisen oder kreisfreien Städten vorbehalten ist. Die Mittelstädte sind kreis- oder regionalverbandsangehörig und haben aufgrund ihrer Größe Aufgaben des Landkreises übernommen.
  • Mittlere kreisangehörige Stadt
  • Selbstständige Gemeinde
  • Sonderstatusstadt: diese Form kommt in Hessen vor und betitelt Städte, die teilweise Aufgaben des Landkreises übernommen haben.
  • Stadtkreis: kommt in Baden-Württemberg vor

c. Stadtstaaten

Diese Gemeinden weisen Staatsqualitäten auf (wie bspw. Hamburg)

d. Weitere Gemeindetypen

  • Bundestadt (Bonn, dieser Status ist mit diversen Privilegien behaftet)
  • Fremdenverkehrsgemeinde, Luftkurort, Erholungsort (für Gemeinden von hohem touristischem Interesse)
  • Großstadt (für alle Städte mit ehr als 100.000 Einwohner)
  • Industriestadt (Siedlungen, die aufgrund der Industrialisierung entstanden)
  • Kreisstadt (Gemeinde, die Sitz der Kreisverwaltung ist)
  • Kurstadt, Kurort, Bad (Gemeinde mit Kureinrichtungen. Der Zusatz „Bad“ wird von der Regierung verliehen)
  • Landeshauptstadt
  • Messestadt
  • Universitätsstadt
  • Hochschulstadt
  • Hochschulstandort


Kartographische Darstellung auf Kastanea-Karten

Bei Kastanea spielen die Gemeinden, Stadt- und Landkreise eine wichtige Rolle.
Auf allen Bestsellern, wie der Deutschland - BACHER Postleitzahlenkarte (Maßstab 1:700.000) oder der Deutschland - BACHER Postleitzahlenkarte (Maßstab 1:500.000) oder auch der ORGA-Karte sind die Stadt- und Landkreise kartographisch erfasst.
Bei der Deutschland – BACHER Verwaltungskarte werden lediglich die Verwaltungsgrenzen bis hin zu den Stadt- und Landkreisen berücksichtigt.  Eine zusätzliche Darstellung der Gemeindegrenzen würde eine übersichtliche Darstellung nicht mehr gewährleisten.
Seit diesem Jahr führen wir auch spezielle Karten zu jeder Gemeinde in Deutschland im attraktiven DIN A0-Format. Ob die Karte ein Hoch- oder Querformat ergibt, hängt immer von der Ausdehnung der jeweiligen Gemeinde ab.
Neben den 5-stelligen Postleitzahlen finden Sie hier auch das detaillierte Verkehrswegenetz dieser Gemeinde. Die Ausführung ist im Standard stets als Papierkarte, weitere Ausführungen können jedoch gerne angefragt werden. Dazu wird der Maßstab der Gemeindekarten klein gehalten und die Karten auf Stadtplan-Niveau erstellt. Das Gebiet erscheint großflächig mit feinen Details.
   
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